INBETWEENIE MUST HAVES - Fashion & Lifestyle Blog inbetweenies@gmx.de
Ein Teil – zwei Styles – drei Outfits mit MIAMODA

Ein Teil – zwei Styles – drei Outfits mit MIAMODA

Werbung in Kooperation mit dem Plus-Size-Label MIAMODA

Hey ihr Lieben,

wie geht es euch? Seid ihr auch so erleichtert, dass wir endlich wieder ein Stück Normalität zurück bekommen? Was habt ihr (außer vermutlich den sozialen Kontakten) am meisten vermisst? Essen gehen? Kino? Sport? Oder doch Shoppen ??? Gebt’s ruhig zu – wir sind ja hier unter uns…

Mode in Zeiten von Corona

Wobei, gerade als Mode-Blogger kommt man sich ja in den letzten Wochen schon ein bisschen komisch vor, wenn man weiterhin mit gut gelaunten Outfit-Ideen um die Ecke kommt, wo die Welt doch gerade ganz andere Sorgen hat. Deshalb war es hier in letzter Zeit auch ein bisschen ruhiger.

Aber Fashion Addict bleibt eben Fashion Addict! Deshalb konnte ich einfach nicht widerstehen und habe auch in der Corona-Zeit meine Lieblingslooks für euch auf digitales Fotopapier gebannt. Sogar bei TikTok findet ihr mich jetzt! Irgendwie muss man sich ja schließlich die Zeit vertreiben und für ein bisschen Ablenkung von dem ganzen Home Schooling, Home Office und Home Aufräuming Wahnsinn sorgen.

Neue Shopping-Erfahrungen

Gerade wenn man wie im Moment nur mit Mund- und Nasenschutz in die Geschäfte gehen kann, macht es vielleicht doch mehr Spaß, sich online in Sachen Mode inspirieren zu lassen. Deshalb möchte ich euch diesmal ein Label vorstellen, dass mit diesem Outfit-Post heute bei mir Blog-Premiere feiert!

Ich habe das Plus-Size-Label MIAMODA mal genauer unter die Mode-Lupe genommen und möchte euch die Modemarke und meine Lieblingsteile aus der aktuellen Kollektion vorstellen.

Marken-Check MIAMODA

Was mir an MIAMODA gefällt ist, dass das Label größenübergreifend von Kleidergröße 42-62 produziert. Neben Damenmode für jede Gelegenheit bekommt ihr im Online-Shop aber sogar auch Wäsche, Bademode oder Schuhe und passende Accessoires zu eurem Outfit. Und ganz neu gibt es ab sofort auch Bettwäsche, Handtücher und Deko-Artikel im Sortiment. Wir bleiben heute aber mal im Bereich Mode.

Im Shop könnt ihr auch gezielt nach eurem Figurtyp shoppen. Alle Trends sind in unterschiedlichen Kategorien bereits vorsortiert: so findet man direkt etwas, das zusammen oder zum gerade gesuchten Mode-Thema passt. Für viele eine tolle Inspiration, wenn man lieber gleich komplette Outfits shoppt.

Tulpenwiese für Sommer-Feeling

Wie ihr wisst, sind bei mir aktuell vor allem Tunika-Kleider Tuniken und Kleider im allgemeinen ganz oben auf der Outfit-Liste. 🙂 Deshalb habe ich mich beim Stöbern durch den Online-Shop auch direkt erst mal auf diese Kategorien gestürzt. Welche Looks dabei herausgekommen sind? Aber seht selbst…

Ich habe euch einfach mal meine Lieblings-Kombinationen zusammengestellt und sie mit auf den letzten Familienausflug in den Sauerlandpark genommen. Dort blüht nämlich aktuell ein traumhaftes Tulpenmeer, das seinesgleichen sucht. Genau die richtige Foto-Umgebung, um sich schon mal ein bisschen in Sommerlaune zu bringen, oder?

1) Tulpen + Tunika = Love

Ein echter Farbtupfer (und extra passend zum Tulpenmeer) ist zum Beispiel dieses knallrote Tunikashirt im Ethnostyle. Ich mag das dezente Muster am Saum, den lässigen Schnitt allgemein durch den stretchigen Viskose-Stoff und natürlich die 3/4-Trompeten-Ärmel. Mein Highlight sind aber definitiv die süßen Bommeln und die schmalen, hochwertigen Stickerei-Bändchen an den Ärmeln, um die Taille und am Ausschnitt entlang.

Ich bin außerdem immer ein Freund von vielseitig kombinierbaren Outfit-Elementen, daher fiel mir im MIAMODA Online-Shop auch direkt diese stylische, schmal geschnittene 3/4-Jeans-Jeggings mit ihren glitzernden Details ins Auge. Reinschlüpfen, hochziehen, wohlfühlen. Passt! Auch sie wanderte direkt in den Warenkorb und bildet den idealen Begleiter für das Tunikashirt. Die Jeggings ist an den Beinen echt skinny und am Bauch schön geschnitten. Die Zeiten von ewig runter rutschenden Hüft-Jeans sind ja Gott sei Dank längst vorbei.

Jetzt noch ein paar sommerliche Sandalen dazu… fertig ist der erste Look für unseren entspannten Frühlings-Spaziergang mit extra Sommer Feeling!

2) Ein Teil – zwei Styles

Die Hose lässt sich aber genau so gut etwas cleaner und eleganter, z.B. für’s Büro stylen! Deshalb ging es einfach schnell in die imaginäre Freiluft-Umkleide-Kabine und rein in mein zweites MIAMODA-Oberteil: ein blau-weiße gestreiftes Hemdblusenkleid! In diesem Fall habe ich es aber einfach aufgeknöpft und so kurzerhand zur Longbluse umfunktioniert und zu meiner Jeans-Jeggings kombiniert…

Wie gefällt euch Outfit Nr. 2?

3) Liebe auf den ersten Blick: Das Blusenkleid

Ja, auch daran blieb mein geübter Shopping-Blick beim Durchstöbern des Online-Shops sofort hängen: ab diesem eleganten Streifenkleid im Hemdblusenstil. Meins! Das musste einfach direkt in den Warenkorb wandern. Auch ohne Jeans-Jeggings drunter (und daher schnell wieder zugeknöpft) entsteht so mein dritter Look für heute. 

Für die Extra-Portion Glamour sorgen bei diesem Look die silbrig-funkelnden Sneaker. Sind die nicht der absolute Knaller? Bequem und stylisch zugleich – genau nach meinem Geschmack. Und sogar in Größe 43 verfügbar! Bei stylischen Schuhen ist das sowas wie der Heilige Gral. Und er gehört jetzt mir…

Shop my Look

1, 2 oder 3: Welcher Look gefällt euch am besten? Schaut euch gerne die Artikel und weitere coole Sommertrends in großen Größen nochmal genauer direkt im Online-Shop an! Ich habe alles entsprechend nochmal für euch verlinkt. Ich trage übrigens in allen gezeigten Artikeln Größe 48 bei 1,78 m.

Tunikashirt

Hemdblusenkleid

Jeans-Jeggings

Glitzer-Sneaker 

 

So, ihr Lieben. Bleibt gesund! Schreibt mir mal, was eure letzten Shopping-Schätze waren!

Liebe Grüße

Eure Julia

 

Meine Kleider aus der Blogger-Kollektion mit Soulfully #stylebeforesize

Meine Kleider aus der Blogger-Kollektion mit Soulfully #stylebeforesize

(Werbung in Kooperation mit Soulfully)

Hey, meine Lieben!

Wie geht es euch in dieser besonderen Zeit? Ich hoffe, ihr und eure Familien seid alle gesund und ihr macht das beste aus der aktuellen Situation?

Ich versuche zumindest, im allgemeinen Home Office, Home Schooling, Home Cooking und Home Haushalt-Schmeißing die Nerven zu behalten… #lagerkoller

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Lisa Munn (@sarcastic_mommy) am

Mein Ausgleich: Bloggen!

Und deshalb werde ich euch jetzt einfach mal alle meine Kleider verlinken, die ich für die Soulfully Blogger-Kollektion designen durfte. Klickt einfach auf das Bild, um in den Shop zu gelangen. Und verlinkt mich gerne bei Instagram auf euren Bildern! Ich bin so gespannt, wie meine Kleider an euch aussehen…

 

Das Tunika-Kleid

Den Entstehungsprozess zu meinem Tunikakleid könnt ihr gerne hier nochmal nachlesen…

BLAU

ROT

GRÜN

SCHWARZ

 

Das Leo-Kleid

(alle BIlder: SOULFULLY)


Unsere Kleider in der Fachpresse

Textilwirtschaft

Fashion Network

PlusPerfekt

Presseportal OTTO

Soulfully Workshop Berlin

Soulfully Kollektion

 

 

Hinter den Kulissen meiner Berlin Fashion Week 2020 – Teil 3

Hinter den Kulissen meiner Berlin Fashion Week 2020 – Teil 3

Werbung durch Marken-Nennung und Verlinkung

Mittwoch – Tag 3

Mit Sportalm – Lena Hoschek – Rebekka Ruetz – Instyle Lounge – Abreise

… Aber erst mal was Grundsätzliches.

„Julia, warum fährst du eigentlich zur Fashion Week?“ In einem Satz? Weil ich Mode liebe. Weil mich alles vor Ort dermaßen inspiriert und glücklich macht. Weil ich dort Menschen treffe, die in dem Punkt genau so bekloppt sind wie ich, und denen es in Sachen Mode-Liebe genau so geht wie mir.

Allein schon das Warten auf eine Fashion Show finde ich mega interessant. Man kann sich dort so viele unterschiedliche Menschen anschauen. Und alle haben im entferntesten etwas mit Mode zu tun, sonst wären sie ja nicht hier. Der Stil und die Outfit-Wahl der Gäste auf einer Fashion Show oder Mode-Messe sind für mich oft fast noch spannender als die präsentierte Mode selbst. Denn dort sieht man, welche Styles wirklich getragen werden. Echte Mode-Menschen in echten Outfits. So geht Streetstyle. Aber natürlich haben die Fashion Shows selbst etwas ganz Eigenes, Magisches und ziehen mich regelrecht in ihren Bann.

Während einer Modenschau selbst sauge ich dann förmlich alles in mich auf. Die Stimmung im Raum, das Licht, die Stoffe, die Schnitte, die Anmut der Models, die Reaktion der Zuschauer auf einzelne Looks oder ungewöhnliche Präsentationen… Ich liebe es. Um so mehr regt es mich auf, welches Tamtam manche Leute vor Ort allein um ihre eigene Person machen. Erst zu spät kommen, dann hier noch ein Selfie, da ein Gekloppe um die Goodie Bag, dort ein Foto auf dem Laufsteg… Also Leute, denen es einfach gar nicht um die Sache geht, sondern nur um das „Ich war dabei“. Macht Platz für wirklich interessierte Menschen! Manno…

09:00 Uhr

So, zurück zum Fashion Week Diary! Leicht gebeutelt vom letzten Abend (ihr erinnert euch … es könnte Alkohol im Spiel gewesen sein: hier kommt ihr zu dem Blog-Beitrag) nahmen wir erst mal schön den Bus in die falsche Richtung. Warum fahren die auch so verwirrend? Und wann lernt man als Erwachsener eigentlich dahingehend dazu, dass man einfach nicht mehr so viel verträgt wie mit Anfang 20? Die Bachelor-Kinder waren bestimmt längst schon wieder fit, obwohl sie noch bis 5 Uhr morgens durch irgendwelche hippen Berliner Clubs geturnt waren. Egal, da mussten wir jetzt wohl durch.

09:30 Uhr

Trotz leichter Reiseverwirrung kamen wir rechtzeitig für die großen Fashion Shows im Kraftwerk an. Von außen ließ sich gar nicht auf den ersten Blick erkennen, ob wir tatsächlich richtig waren. Irgendwo zwischen uncharmanten Wohnblocks und nichtssagenden Firmengebäuden sprang aber eine selbst für Berlin überdurchschnittlich hohe Anzahl stylischer Menschen umher, so dass wir wohl irgendwie in der Nähe sein mussten.

Praktischerweise hatten wir uns dort direkt für gleich drei Shows hintereinander akkreditiert. Heute gab es also etwas weniger Location Hopping als an den letzten beiden Tagen.

Unpraktischerweise musste man sich aber für jede Show wieder erneut am Akkreditierungs-Schalter anstellen, um die neuen Platzkarten zu bekommen. Und das bedeutete jedes Mal das gleiche Spiel mit den komplett überforderten Aushilfs-Hostessen hinter dem Schalter. Es gestaltete sich folgendermaßen: Man ist akkreditiert. Hat eine Bestätigungs-Mail bekommen. Eine schriftliche und personalisierte Bestätigung per Post. Sich über einen Link zusätzlich nochmal angemeldet. Auch dafür eine Bestätigung bekommen. Und dann steht man trotz allem nicht auf der Liste? Oder nur eine von uns? Oder wie in Marens Fall gleich DREI Mal? Oder wie bei der dritten Show, da war Maren Kissing als MAREN MAREN akkreditiert. Was ist denn da immer los?

Egal, das alles war am Ende immer kein Problem, aber wieso kann das nicht direkt von Anfang an besser organisiert werden? Kann da bitte mal jemand eine App erfinden, die dieses Spiel vereinfacht? Dankeschön.

10:00 Uhr SPORTALM

Endlich – unsere erste Show: Sportalm! Erst mal hatten wir nur einen Stehplatz bekommen, durften dann aber auf die frei gebliebenen Plätze in der hinteren Reihe vorrücken. Vermutlich hatten die dort platzierten Gäste die langwierige Akkreditierungs-Tortur nicht mehr rechtzeitig geschafft. Unmittelbar vor Beginn der Show kam dann plötzlich ein Mädel im MBFW-Pullover und suchendem Blick zu uns. Ich schaute sie freundlich an und daraufhin fragte sie uns, ob wir nicht mitkommen möchten, denn in der zweiten Reihe seien noch zwei Plätze frei… So kam es, dass ich direkt, also wirklich PALL (Bocholter Dialekt, sorry) auf dem allerersten Platz direkt am Laufsteg-Anfang saß und einen MEGA Blick auf die Show hatte. Jedes Stoff-Detail, die Haare und das Make-Up, das Rascheln und die Schnitte der Stoffe, das Funkeln der Aufregung in den Augen der Models – der Julia-Staubsauger war auf volle Pulle gestellt und saugte alles auf. Ich konnte von meinem Platz aus sogar ein bisschen hinter die Kulissen blicken, wo die Models teils nervös, teils hochkonzentriert auf ihren großen WALK warteten.

Zu sehen gab es die neue Sportalm Herbst-Winter-Kollektion 2020: stylische, feminine Wintermode im Athleisure-Stil mit viel Farbe, Fell und Gold an wunderschönen Models. Die Message der Kollektion war eindeutig Female Empowerment. Sie feierte das Leben in seiner ganzen Diversität. Als Opening Act schickte die Designerin viel umjubelt die Donatella-Nichte Giusy Versace mit ihren mit Swarovski-Steinen besetzten Beinprothesen über den Laufsteg. Insgesamt ein hochwertig buntes Feuerwerk für die Reichen und Schönen Wintersport-Urlauber. Und die Teile sind sogar bis Größe 50 erhältlich! In meinen Instagram-Stories findet ihr ein Best-Of der Fashion Show.

Foto: Sportalm

Von Bäckern und Bettlern

Bis zur nächsten Show waren es noch 45 Minuten, also genügend Zeit, erst mal irgendwo Frühstück zu besorgen. Aber wo? Unser Smartphone lotste uns zielsicher durch die umliegenden Plattenbauten zum nächsten Bäcker. Und plötzlich fühlt sich alles so skurril und surreal an: Da starkst man hordenweise gestylt durch Berliner Hinterhöfe und Wohnsiedlungen auf der Suche nach modischer Erleuchtung und der nächsten hippen Fashion Show Location (… oder einem Bäcker), und neben dir schläft ein Obdachloser mit all seinem wenigen Hab und Gut unter dem nächstbesten Balkon eines Plattenbaus. So viele Menschen sind obdachlos! Was kann man denn da tun? 

12:00 Uhr LENA HOSCHEK

Wieder zurück im Mode-Zirkus angekommen, warteten wir leicht desillusioniert auf die nächste Show. Lena Hoschek. Darauf hatte ich mich von allen Fashion Shows am meisten gefreut! Doch erst hieß es wieder: Treppen erklimmen zum Laufsteg in der 1. (und von der Höhe gefühlt 5.) Etage des Kraftwerks. Voll aus der Puste nahmen wir unsere Plätze in der zweiten Reihe ein. Direkt vor uns saß die bekannte Bloggerin Constantly K. Und auch insgesamt war die Front Row diesmal noch illustrer bestückt, als bei der ersten Show. Dazu gesellten sich viele toll gestylte Retro-Mädels im typischen Lena Hoschek-Look im ganzen Publikum. Für diese Show ausgestattet zu werden, wäre bestimmt auch nicht schlecht! Die Mode hat so etwas unglaublich feminines und sieht einfach großartig aus. Während der Show hätte ich mir allerdings zwischendurch am liebsten die Ohren zugehalten. Die Musik fand ich leider ausgesprochen furchtbar.

Aber so waren immerhin alle Sinne geschärft, um sich voll und ganz auf die gezeigten Outfits zu konzentrieren. In einem Satz zusammengefasst sahen wir unter dem Motto „Artisan Partisan“ eine Truppe von folkloristisch-femininen Prärie-Pochahontas in wunderschön wippenden Röcken und Kleidern in Midi-Länge und Jacken im Retro-Military-Look.

Fotos: Mercedes-Benz Fashion Week

13:30 Uhr REBEKKA RUETZ

Show Nummer 3 im Kraftwerk-Marathon: Rebekka Ruétz. Unter dem Namen strIDent (nicht zu verwechseln mit Strg Alt Enf. oder um es mit Otto Waalkes zu halten: LSMF?) zeigte die Designerin eigenwillige Kreationen, die man erst nach der Lektüre des anschließenden Presse-Verteilers verstand, nämlich: … rebekka ruétz zelebriert in dieser Kollektion gleichsam Widersprüche und den unabdingbaren Versuch, die Welt zu retten, in der Hoffnung, dass es noch nicht längst zu spät ist. Es gilt die Erde zu retten und es geht um nichts weniger, als um unser Überleben. Der Beitrag der Modeindustrie hierbei ist beträchtlich. Daher liegt es in der Verantwortung der Modeschaffenden, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Bei genauerer Betrachtung entpuppten sich die spacigen Farben der Stoffe in Wirklichkeit als Fotografien von verschmutzten Meeren. Jede Farbe hatte eine symbolische Bedeutung zwischen dem rot der offenen Wunden der Erde und dem zuckerwatterosa als Zeichen unserer zerstörerischen Bequemlichkeit. Das erklärte Einiges. Fantastische Message – Mode-technisch trotzdem nicht meins.

Auf dem Weg nach draußen stellten wir wieder fest, dass es in diesem Jahr merkwürdigerweise gar nicht so einen großen Andrang am roten Teppich gab, und auch insgesamt gab es kaum Blitzlichtgewitter am Laufsteg in der Front Row. Was war denn da eigentlich los? Wo waren denn alle? Allgemeine Winter-Flaute?

Egal, schnell weiter, denn die Instyle Lounge wartete schon auf uns…

Foto: rebekka ruétz

15:00 Uhr INSTYLE LOUNGE

Die Instyle-Lounge fand wieder im Café Moskau statt. Zu Fuß ein kleiner Marsch durch das sonnige Berlin. Auf dem Weg dorthin trafen wir wieder auf ein paar Bachelor-Jungs, die uns netterweise im Gegenzug für ein Haarspray unsere Wasserflasche entkorkten.

Nach der Akkreditierung holten wir uns erst mal eine kleine Erfrischung, Cake Pops und leckere Avocado-Schnitten an der Bar. Alkohol ging noch nicht wieder, dafür aber mega leckerer Kaffee! In der Lounge trafen wir auf viele alte und neue Bekannte: Designerin Eva Lutz, Brigitte Sely, Barbara Engel, Katrin Wrobel und Instyle-Chefredakteurin Kerstin Weng!

Und wir haben wieder festgestellt, was für tolle Gespräche man mit Erwachsenen führen kann. Im Gegensatz zu den ganzen „Kindern“, die gar kein Standing haben, haben wir uns wenigstens etwas zu sagen. Das tat richtig gut! Danke dafür!!

16:30 Uhr

Nach der Instyle Lounge liefen wir zu Fuß zurück zum Hotel, um unser Gepäck für die Rückfahrt abzuholen und die Goodie Bags umzusortieren. Dabei packten wir aus allem Ess- und Trinkbaren ein kleines Care-Paket für die Jungs unter dem Bahnübergang nebenan, die sich echt gefreut haben.

17:30 Uhr

Als krönenden Abschluss unseres Berlin-Trips gab es dann ein Treffen mit meiner allerliebsten Muckeline Clarissa am Bahnhof im Hans im Glück. Wir haben gemeinsam weiter unsere Goodie Bags weiter geplündert, lecker gegessen und einfach über Gott und die Welt gequatscht. Mit manchen Menschen ist es so, als hätte man sie letzte Woche zuletzt gesehen, obwohl das eigentliche Treffen schon Jahre zurück liegt. Kennt ihr das?

Meine Bilanz: Fashion Week in Zahlen

Puh. Im wahrsten Sinne des Wortes geschafft. So eine Fashion Week ist doch immer wieder eine Reise wert. Aber wie bereits angekündigt auch mega anstrengend.

Im Schnitt gab es für uns 15.000 Schritte am Tag, viel Alkohol, viele Menschen, viel Lachen, viele Outfits, viele Termine, unzählige Busfahrten, tausende Bilder und Instagram-Stories, unzählige wunderbare Erinnerungen, 15 kg Goodie-Bags, 4 x Sushi & Thai, 400 x Küsschen links und rechts (und dadurch 200 unterschiedliche Make-Ups an den eigenen Wangen), diverse Small Talks und zum Glück auch einige ausgesucht interessante Gespräche. Danke an meine herzallerliebste Reisebegleitung MAREN!!! Ich freue mich schon auf das nächste Mal!

Haben euch meine kleinen Reise-Berichte gefallen? Dann lasst mir doch gerne mal einen Kommentar da! Ich würde mich freuen, von euch zu lesen.

EURE JULIA 

Hier kommt ihr nochmal zu Tag 1 und Tag 2