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Hinter den Kulissen meiner Berlin Fashion Week 2020 – Teil 1

Hinter den Kulissen meiner Berlin Fashion Week 2020 – Teil 1

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„Aaawww, Du fährst zur Fashion Week?“ lautet die häufigste Reaktion aus meinem Dunstkreis wenn ich sage, dass es wieder nach Berlin geht. Dabei bedeutet ein Besuch der Fashion Week gar nicht nur Spaß, Glamour und Party, sondern ist in erster Linie erst mal mit ordentlich Aufwand und Arbeit verbunden! Wenn ihr mögt, nehme ich euch einfach mal wieder mit hinter die Kulissen… (wie auch hier 2017 schon mal, und hier 2018). Und alle Stories dazu könnt ihr euch auch hier auf meiner Instagram-Seite anschauen. FOLLOW ME!

Die Vorbereitungs-Phase

Die Vorabplanung startet schon Anfang Dezember mit der Reise- und Hotelbuchung. Wo wohnt man strategisch am günstigsten, wenn sich die ständig wechselnden Locations auch noch quer über die ganze Stadt verteilen? Und wo gehen wir überall hin? Wer ist wo eingeladen? Wer nimmt wen noch als +1 mit? Aber Maren und ich sind da mittlerweile ein echt gut eingespieltes Team.

Wochenlang werden Schriftwechsel mit diversen Agenturen, Marken und PR-Büros gepflegt, um sich für diverse Gästelisten, Wartelisten und Events zu akkreditieren. Unser Stundenplan ist immer ziemlich durchgetaktet, damit wir in der Kürze der Zeit möglichst viele spannende Sachen unterbringen können. Und jedes Jahr kommen neue Events und Designer dazu! Da heißt es: Prioritäten setzen…

Montag – Tag 1

Anreise – Motel One Alexanderplatz – Styleranking Influencer Café – Anja Gockel Private Preview – Bohoo Open House – Tuans Hütte – Dandy Diary Party

9:00 Uhr

Montag Morgen – Los geht’s! Gut geplant ist gut gereist. Leider hatten wir bei der Zugbuchung versehentlich wohl einen Ruhe-Waggon reserviert. Niemand im gesamten Abteil hat auch nur einen Pieps von sich gegeben. Außer uns natürlich, denn es gab schließlich sooo viel zu erzählen!

13:00 Uhr

Mittags Check in im Motel One Alexanderplatz – denn da weiß man, was man hat. Für mich ist das Motel One immer eine gute Option. Klar gibt es vielleicht individuellere und charmantere Hotels mit besserem Frühstück und persönlicherem Flair, aber wir brauchten einfach ein ruhiges Wohlfühl-Zimmer in zentraler Lage mit ausgezeichnetem Service in der Lobby. Und das haben wir bekommen! Sogar als wir abends versehentlich im nur 400 m entfernten Motel One Hackescher Markt unsere Goodie Bags unterstellen wollten… Die Hotels sehen sich aber auch einfach alle zum verwechseln ähnlich, da waren wir nicht die ersten, denen das passierte.

14:00 Uhr

Nach einem schnellen Outfit-Wechsel machten wir uns direkt auf den Weg zum Styleranking Influencer Café Event. Dank Google Maps wird einem ja heutzutage der kürzeste Weg mit sämtlichen Verkehrsmitteln in Echtzeit dargeboten. Das ist schon echt praktisch! Einzige Verwirrung herrschte bei uns mit den Buslinien, weil wir nie wussten, auf welcher Straßenseite wir einsteigen mussten (und die Busse teilweise im Kreis fuhren, so dass auch noch beide Richtungen richtig gewesen wären).

Der Weg zu so einer Fashion Week Location führt mitunter durch die abgefahrensten Gegenden. Man würde nie vermuten, dass sich im Hinterhof dieses oder jenes Fabrikgebäudes oder mitten in einer stinknormalen Wohnsiedlung hinter den Mauern eines unscheinbaren Hauses gerade ein beachtlicher Influencer-Haufen mit Mode-Reichweiten in mehrfacher Millionenhöhe tummelt. Im Amplifier angekommen mussten wir uns erst mal auf die Buffet-Auslage stürzen, weil wir außer der obligatorischen Zug-Verpflegung (einem Zimt-Wuppi und einem Schoko-Brötchen) noch nix gegessen hatten.

Dort am Buffet trafen wir vorurteilsunfreierweise direkt auf eine Gruppe lieber Curvy Blogger, mit denen wir natürlich erst mal mit einem eiskalten Prosecco auf unser Wiedersehen anstoßen mussten. Schnell folgte eine zweite Runde Prosecco, das obligatorische Foto vor den bereitgestellten Fotowänden und das Einlösen einer fantastischen Goodie-Bag. Die angebotene Schulung zum Thema Steuern für Blogger haben wir aus Zeitgründen leider nicht mehr geschafft, wobei mich das thematisch schon sehr interessiert hätte. Immerhin haben wir die Info mitgenommen, dass 85% der Jobs in der Modebranche über Beziehungen vergeben werden. Also: weiter fleißig Networking betreiben!

16:00 Uhr

Unser nächster Termin am Nachmittag war die Private Preview der Anja Gockel Kollektion inklusive Fitting für die Fashion Show im Hotel Adlon Kempinski am nächsten Tag. Trotz kleiner zusätzlicher Foto-Session am Brandenburger Tor waren wir tatsächlich etwas zu früh dran.

Eine nette Mitarbeiterin von Anja Gockel führte uns in den hinteren Wintergarten des Hotels, wo wir uns zwei Jacken passend zu unseren Outfits aussuchen durften. Zurück im vorderen Wintergarten bekamen wir Sekt mit Zitrone, eine private Vorschau auf die Kollektion von der Designerin selbst für uns und eine Hand voll weiterer Gäste, und der Mann von Anja spielte dazu Gitarre. Wir probierten weitere köstliche Cocktails und diverse Sonnenbrillen und machten bei Paul Mitchel eine Haar-Analyse.

Nachher konnten wir sogar noch mit Anja selbst über Curvy Fashion und Diversität auf der Fashion Week sprechen. Anjas Kollektion gibt es auch in großen Größen! Und sie ist genau wie wir auch für mehr Sichtbarkeit von Curvy Fashion auf den Laufstegen! Women support Women!

19:00 Uhr

On top gab es auch hier noch eine tolle Goodie Bag, bevor die Reise weiter in Richtung Soho House ging. Denn dort wartete ja schließlich noch das Open House von Bohoo auf uns. Ein Open House ist in dem Fall eine richtig coole Erfindung. Es handelt sich dabei nämlich um einen großen Raum gefüllt mit Kleiderstangen an jeder Wand, an denen im ganzen Raum verteilt die aktuellen Kollektionen der Marke in allen Größen, Farben und Stilrichtungen hängen. Und man kann einfach mit einer großen Tüte an der Auslage vorbei gehen und sich alles mitnehmen, was passt und gefällt. Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Vorausgesetzt man kommt nicht wie wir kurz vor Ende der Veranstaltung, wo alles schon komplett geplündert ist. Ein paar tolle Teile waren aber zum Glück doch noch für uns dabei, so dass wir auch diese Veranstaltung mit einer tollen Goodie Bag verließen.

20:00 Uhr

Nachdem wir die ganzen Tüten fast fälschlicherweise im falschen Hotel (und dann im richtigen) geparkt hatten, machten wir uns auf die Suche nach dem leckeren Thailänder, bei dem wir im letzten Sommer so lecker draußen gesessen und gegessen hatten. Natürlich wussten wir nicht mehr so ganz genau, wo der war und sind schließlich in Tuans Hütte gelandet, was sich auch als gute Alternative herausstellte. Ein lecker scharfes Gemüse-Curry und eine gemischte Sushi-Platte später ging es dann finally ab ins Hotel auf ein bisschen Trash TV zum Einschlafen.

22:00 Uhr

Die berühmt berüchtigte und legendäre Dandy Diary Party zum Fashion Week Auftakt mussten wir leider schwänzen. Schafft doch auch echt kein Mensch mehr (über 20) nach einem vollen Tag Fashion Week, das kann mir doch keiner erzählen!

… weiter geht es morgen mit Teil 2 … 

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Ein Traum in Winterweiß

Für Soulfully habe ich meine drei Lieblings-Looks in weiß und creme zusammengestellt und mit ein paar Vorurteilen zum Thema „weiß tragen“ aufgeräumt.

  • Weiß macht blass!?
  • Weiß trägt auf!?
  • Weiße Looks sind langweilig!?

 

Klickt auf das Bild unten, um direkt zum Beitrag zu gelangen!

Fashion Formel des Monats November: Little Black Dress + Stiefel

Fashion Formel des Monats November: Little Black Dress + Stiefel

Manche Outfits funktionieren so einfach, dass man daraus auch gleich eine Formel machten könnte. Eine Fashion Formel sozusagen. Was dabei herauskommt? Keine Angst, keine höhere Mathematik. Ich habe Mathe in der Schule spätestens ab der 10. Klasse mit all den „x“ und „y“, deren Ableitungen und Parabeln gehasst und war in der Oberstufe höchstens noch ab und zu körperlich im Mathe-Grundkurs anwesend, weil ich ihn wegen meiner Fächer-Zusammenstellung nicht komplett abwählen konnte und weil keiner meiner Mitschüler*innen mit zum Schwimmen und Relaxen zur Sorpe wollte… (Ups: not to myself: diesen Blogbeitrag nicht meiner Tochter zeigen…)

Fashion Formel November: Little Black Dress + Stiefel = Outfit-Liebe

Heute wird jedenfalls keine Klausur geschrieben und ihr müsst auch nicht groß mitrechnen. Ich habe euch einfach ein schickes Lieblings-Outfit mitgebracht, das mit nur 2 Teilen auskommt.

Ein schwarzes Kleid aus grober Spitze in A-Linienform mit raffinierten 3/4-Ärmeln und dazu klassische schwarze Stiefel in Wildlederoptik mit kleinem Absatz. Anziehen – wohlfühlen – fertig.

     

1. Ableitung der Fashion Formel: addiere einen Glitzergürtel

Als kleine Ableitung (na, wer kennt’s noch?) bzw. Erweiterung könnte man die Fashion Formel um diese kleine Komponente ergänzen: einen stylischen Glitzergürtel. Er ist hinten aus schwarzem Stretch und wird mit Druckknöpfen geschlossen.

Was sagt ihr: Gefällt euch das Outfit mit oder ohne Gürtel besser?

 

Lösung der Fashion Formel

Was nun bei der Fashion Formel heraus kommt? Pure Outfit-Liebe natürlich! Also los: schnell auswendig lernen und gerne immer wieder anwenden…

Wie lautet eure liebste Fashion Formel? Oder gibt es eine Outfit-Frage, für die ihr einfach keine Lösung findet? Meldet euch gerne bei mir. Ich würde mich sehr freuen.

Habt ihr Lust auf Shopping bekommen? Dann schaut doch mal in meinem Winter-Lädchen vorbei…

Eure Julia

10 Jahre Mama sein – Meine persönliche Mama-Bilanz

10 Jahre Mama sein – Meine persönliche Mama-Bilanz

In den nächsten Tagen jährt sich ein ganz besonderes, wenn nicht sogar DAS Ereignis in meinem Leben: Ich bin dann nämlich seit genau 10 Jahren Mama. Man könnte auch sagen, meine Tochter wird 10, aber ich wollte das Ganze einfach mal kurz und bündig zusammengefasst aus meiner Sicht betrachten und Meilenstein-Bilanz ziehen…

Quelle: Instagram

Die Baby-Jahre (0-3):

Bevor man Mama wird, macht man sich ja kein Bild davon, was da so alles auf einen zu kommt. Die ganze Verantwortung, die immer währende Schlaflosigkeit, die horrenden (und dabei teilweise so überflüssigen) Neu-Anschaffungen, die Flut an Emotionen, die bis heute andauernde Still-Demenz … Und gerade zu Beginn fühlt man sich oft maßlos überfordert und wie eine übermüdete, lebendig gewordene Waschmaschine, die ununterbrochen in Betrieb ist und nebenher auch noch den ganzen Tag irgendwelche Mahlzeiten zubereitet, die zum Teil sogar im eigenen Körper produziert werden.

Alle bisherigen Prioritäten verlagern sich in Richtung Kind. Manche Freunde wenden sich in dieser Zeit von dir ab, dafür kommen neue dazu. Von überall bekommt man mehr oder weniger hilfreiche Tipps, was man jetzt auf JEDEN oder auf GAR KEINEN Fall machen soll. Mein Fazit daraus: blendet das alles aus, entspannt euch, schnuppert weiter verliebt an den Köpfen eurer Babys und hört auf euer Bauchgefühl. Das musste ich allerdings auch erst mal lernen. Mein einziger Tipp für euch: Man kann nie genug Kuscheln. Und denkt immer daran:

Es ist alles nur eine Phase!

Ansonsten überlebt man in dieser Zeit irgendwie von Tag zu Tag, immer von einem halb ausgetrunkenen, lauwarmen Kaffee zum nächsten. Der Tagesablauf spielt sich irgendwo – deutlich gezeichnet von Schlafentzug – Zombie-artig zwischen Familienbett, PEKiP, Krabbelgruppen-Bespaßung und Spielplätzen ab, und man erlebt die ganze Welt nochmal neu. Für das Baby ist schließlich alles neu und faszinierend, und MIT Baby als Mama irgendwie auch. Es ist die Zeit der neuen „ersten Male“ sozusagen – auch total spannend, nur weniger sexy als das eine „erste Mal“, an das ihr vielleicht jetzt denkt. Ich meine den ersten Ausflug mit dem Kinderwagen, das erste Weihnachten mit Kind, den ersten Schnee! Das erste Mal im Zoo! Der erste Urlaub mit Kind! Das erste Wort! Alles wird gefeiert wie die erste Mondlandung und natürlich fotografisch festgehalten. Bis heute habe ich leider kein einziges Fotoalbum geschafft. Aber immerhin sind alle Fotos schon chronologisch auf dem PC…

Die Kindergarten-Jahre (3-6):

Die Kindergartenzeit ist Fluch und Segen zugleich. Zum einen kann man so stundenweise in seinen ehemaligen Arbeits-Alltag zurückkehren und zur Abwechslung sauber gekleidet und gekämmt mit Erwachsenen reden, zum anderen darf man sich morgens am schwarzen KiTa-Brett auch gleich die Seuche aussuchen, die man gerne in den nächsten Tagen mit nach Hause nehmen möchte, wenn man sein Kind unvernünftiger Weise heute tatsächlich da lässt. Grüne Gruppe: Magen-Darm, Rote Gruppe: Keuchhusten, Gelbe Gruppe: Läuse. Darf’s ein bisschen mehr sein?

Wobei das Arbeiten als Teilzeit-Mutti echt der undankbarste Job der Welt ist. Obwohl man gefühlt effizienter arbeitet und in kürzerer Zeit viel mehr gebacken kriegt, als so mancher Vollzeit-Kollege, bekommt man in der Regel keine verantwortungsvollen Aufgaben und auch sonst keine Anerkennung mehr. Sind wir doch mal ehrlich: Für die meisten Arbeitgeber sind wir doch nur teuer und lästig. Wir blockieren halbtags wichtige Bürofläche, sind für Nachmittags-Meetings nie verfügbar und rennen ständig direkt zu den Blagen, wenn die mal wieder krank sind. Dabei wäre die Lösung doch so einfach: flexible Home Office Zeiten würden die Situation für beide Seiten schon deutlich entspannen. Aber wer fragt mich schon?

Für die Kinder gibt es in diesem Alter irgendwie nichts Schöneres als Freizeitparks. Karussell fahren ist die allgemein bevorzugte Fortbewegungsart. Sehr zum Leidwesen der Eltern, die das merkwürdigerweise gar nicht mehr so gut vertragen. Könnt ihr gerne hier nochmal genauer nachlesen…

Das Kind geht jetzt nur noch aus dem Haus, wenn die Klamotten richtig sitzen. Mit NICHTEN wird nämlich jetzt noch das angezogen, was Mama gekauft oder rausgesucht hat. Hosen, Pullover und Jacken dürfen jetzt kein Bündchen mehr haben. Die nerven nämlich. Das ist ungefähr so, als dürften Flaschen keinen Deckel mehr haben, oder Autos keine Scheiben. Ich meine, klar gibt’s die auch ohne, ist aber total schwer zu finden und zudem noch so unpraktisch. Aber wer fragt mich schon. 

Die Grundschul-Jahre (6-9):

In der Grundschulzeit sind die lieben Kleinen dann schon „aus dem Gröbsten raus“, wie man so schön sagt. Man muss nicht mehr ständig hinter ihnen herrennen, weil sie irgendwo rauf oder runter fallen könnten, sie können sich am Buffet im Hotel schon selbst bedienen und schlafen auch seit längerem (mit Einschränkung wegen dringendem Kuschelbedarf) im eigenen Bett durch.

Und man kann sich jetzt mit ihnen unterhalten. Aber sie haben Fragen. Sehr, sehr viele Fragen. Fragen, auf die ich oft spontan auch keine Antwort weiß (Stichwort Himmel oder Christkind). Für alle wissenschaftlichen und technischen Fragen lobe ich mir die Sendung mit der Maus. Und wenn ich rückblickend für alle „Mamaaaaaa?“s bis heute 10 Cent bekommen hätte, wäre der Thermomix für die täglich schnell zubereiteten Mittagessen nach der Schule längst abbezahlt.

Wirklich lästig ist das Thema Hausaufgaben. Bzw. die ganzen Diskussionen davor, bis sie endlich einfach gemacht werden. Mit der Schule kommen dann spätestens auch die Elternabende und What’s App Gruppen. Für Waffeltage, Kindergeburtstage, Weihnachtsfeiern, Klassenfahrten, heimlich besorgte Geschenke für Klassenlehrer und noch heimlicher besorgte Geschenke für Mamas, die die Geschenke für die Klassenlehrer heimlich besorgt haben, und und und. Ihr seht schon. Der absolute Informations-Overload. Und trotzdem liest man überall mit. Man will ja auch nix verpassen. Es belegt nur so unnötig viel Gehirnkapazität, die irgendwie für andere Dinge sinnvoller genutzt werden könnte. Reich und berühmt werden zum Beispiel. Aber dafür bleibt ja immer noch Zeit…

Jahr 10:

Und jetzt? Plötzlich habe ich einen kleinen Teenie zu Hause. Eine richtige „Lempe“, wie man am Niederrhein so schön sagt, die am liebsten YouTube-Videos schaut, alleine Cookies backt, Ballett tanzt, mit ihren Mädels gibbelt, Mode-Designerin werde möchte, gerne mit mir Shoppen geht und am liebsten meinen (berufsbedingt recht umfangreichen) Kleiderschrank plündern würde. So schnell wächst sie da aber noch nicht rein. Noch trennen uns (zum Glück) einige Kleidergrößen und ein komplett anderes Verständnis von einem „coolen“ Style.

Mit dem Start an der weiterführenden Schule definiert sich auch das Kind nochmal neu. Hat plötzlich mehr Eigenverantwortung. Entwickelt Ehrgeiz. Zickt nicht mehr so viel rum wegen schlecht sitzender Klamotten. Beschäftigt sich mit Fragen nach dem Sinn des Lebens. „Einmal in ihren Kopf reingucken…“, denke ich mir oft. Und dann schnappe ich sie mir, abends auf der Couch, schnuppere an ihren Haaren und kuschle sie fest an mich. Wer weiß, wie lange ich das noch darf…

DEIN ALLTAG IST IHRE KINDHEIT.

Zusammenfassend möchte ich sagen: Mich hat das Mama sein bis heute sehr glücklich gemacht. Verantwortungsvoller und selbstbewusster. Und mutiger. Eine waschechte Löwenmama sozusagen.

Das Leben mit Kindern ist geprägt von so viel Liebe, Zauber und Erfahrung, dass man all den Stress und den Wahnsinn, in den sie dich binnen Millisekunden treiben können, immer wieder gerne ausblendet.

Ich liebe es, deine Mama zu sein! Und ich freue mich schon auf die nächsten 10 Jahre.

Neuer Beitrag auf Soulfully.de: Mama-Tochter-Herbst-Styling

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Habt ihr meinen neuen Herbst-Beitrag aus der Mama-Tochter-Reihe schon entdeckt?

Wir haben jetzt alle Jahreszeiten komplett 🙂 …

Diesmal zeige ich euch unser Lieblings-Outfit im Animal-Print 2.0!

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